SATZUNG des Fatima-Weltapostolates U. L. F. in Deutschland e. V.

§ 1       Name, Sitz und Geschäftsjahr:

Die Vereinigung führt den Namen: Fatima-Weltapostolat U. L. F. in Deutschland, nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz (e. V.) eingetragener Verein. Sie erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet und hat ihren Sitz in Petersberg/Fulda. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2       Vereinszweck und Gemeinnützigkeit:

Die Vereinigung ist eine Gebets- und Opfergemeinschafi von Christen in Deutschland, die sich der Botschaft Mariens an die Welt, ausgesprochen in Fatima im Jahre 1917, verpflichtet fühlen.

Die Vereinigung sieht es weiter als ihre Aufgabe an, das Laienapostolat in der katholischen Kirche zu fördern. Zu diesem Zweck veranstaltet sie Zusammenkünfte, religiöse Vorträge, Predigten, Exerzitienkurse, Einkehr- und Gebetstage, veröffentlicht Mitteilungen und sucht so im Geiste der Botschaft von Fatima die Religiosität zu vertiefen.

Die Vereinigung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung und zwar ausschließlich religiöse Zwecke.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person, durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an das Bistum Fulda.

Vereinsämter sind Ehrenämter. Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so kann ein hauptamtlicher Geschäftsführer und unbedingt notwendiges Hilfspersonal für Büro und andere Aufwendungen bestellt werden. Für diese Hilfskräfte dürfen keine unverhältnismäßig hohen Vergütungen ausgeworfen werden.

 

§ 3       Verbandszugehörigkeit:

Die Vereinigung ist Mitglied des internationalen Fatima-Welt-Apostolates mit der Zentrale in Fatima.

 

§ 4       Mitgliedschaft:

Mitglied der Vereinigung kann jede natürliche Person werden, die sich durch ein schriftlich abgegebenes Versprechen verpflichtet, ihr Leben im Geiste der Fatima-Botschaft zu gestalten. Sie verpflichtet sich:

a)     Die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens, die Papst Pius XII. am 31. Oktober 1942 vollzogen hat, persönlich nachzuvollziehen und nach dieser Weihe zu leben.

b)     Täglich den Rosenkranz oder wenigstens ein Gesätz des Rosenkranzes zu beten.

c)     Jeden Tag in echtem Bußgeist jene Opfer zu bringen, die zur Erfüllung der Berufs- und Standespflichten notwendig sind.

d)     Nach Möglichkeit den ersten Samstag im Monat zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens als Sühnesamstag zu begehen.

Die Unterzeichnung des Versprechenszettels gilt als Aufnahmeantrag. Er muß daher Name, Stand, Alter und Wohnung enthalten. Mit dem Antrag erkennt das Mitglied die Vereinssatzung an. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand endgültig.

 

§ 5       Mitgliedsbeitrag

Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben. Auch die Mitteilungen erhalten die Mitglieder unentgeltlich. Die Mitglieder werden jedoch um freiwillige Spenden gebeten.

 

§ 6       Erlöschen der Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a)     Tod

b)     freiwilligen Austritt

c)     Ausschluß

Die Austrittserklärung, die jederzeit ausgesprochen werden kann, soll schriftlich mitgeteilt werden.

Der Ausschluß erfolgt, wenn ein schwerwiegender Grund vorliegt, durch Beschluß des Vorstandes mit absoluter Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Ausschließungsgründe sind insbesondere grobe Verstöße gegen Satzung und Zielsetzung der Vereinigung, sowie gegen Beschlüsse der Vereinsorgane, ferner unehrenhaftes Verhalten, durch das das Ansehen der Vereinigung gefährdet wird. Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied das rechtliche Gehör zu gewahren. Der Beschluß ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

 

§ 7       Vereinsorgane:

Die Vereinsorgane sind:

a)     der Vorstand für die gesamte Bundesrepublik

b)     der erweiterte Vorstand (Arbeitskreis für Deutschland)

c)     die Diözesanleitung

d)     die Versammlung der Verantwortlichen der Gebetsgruppen

e)     die Gebetsgruppen

 

§ 8       Der Vorstand:

Der Vorstand besteht aus neun Mitgliedern:

a)     dem geistlichen Direktor für Deutschland (erster Vorsitzender)

b)     dem zweiten, stellvertretenden, Vorsitzenden

a)     den fünf Beisitzenden

c)     dem Schriftführer

d)     dem Schatzmeister

 

§ 9       Wahl des Vorstandes:

Der Vorstand wird von den Mitgliedern des erweiterten Vorstandes gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes werden in geheimer Wahl auf die Dauer von 5 Jahren gewählt und bleiben bis zu einer Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist möglich. Bei den Wahlen wird in den ersten beiden Wahlgängen die absolute Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten verlangt. Im dritten Wahlgang genügt die relative Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet bei Geistlichen das höhere Weihealter, bei Laien das Geburtsalter.

Die Vorstandsmitglieder können im Falle grober Pflichtverletzung oder erheblicher Gefährdung der Interessen des Vereins durch Beschluß mit 2/3 Mehrheit der Anwesenden des erweiterten Vorstandes insgesamt und einzeln abberufen werden. Nach Möglichkeit soll der gesamte Vorstand nicht zu gleicher Zeit gewählt werden.

 

§ 10     Aufgaben des Vorstandes:

Der erste und der zweite Vorsitzende vertreten allein und einzeln den Verein gerichtlich und außergerichtlich. (§ 26 Abs. 2 BGB). Der Vorstand ist beschlußfahig, wenn alle Mitglieder geladen sind und wenigstens fünf Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit absoluter Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Die Einberufung, sowohl des Vorstandes als auch des erweiterten Vorstandes, erfolgt schriftlich mit Tagesordnung und mindestens vierzehn Tage vorher durch den 1. Vorsitzenden. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte, die Verwaltung und Verwendung der finanziellen Mittel. Die Beschlüsse sind zu protokollieren, Schriftführer und erster Vorsitzender, im Verhinderungsfall der zweite Vorsitzende zeichnen gegen. Dem Schatzmeister obliegt die Buchfürug und Verwaltung der Mittel.

 

§11      Der erweiterte Vorstand oder Arbeitskreis Deutschland:

Der Arbeitskreis setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Vorstandes, den Diözesanleitern- jeweils ein Priester und ein Laie, notfalls zwei Laien. Außerdem kann der Vorstand eine begrenzte Zahl geeigneter Personen für eine befristete Amtszeit von höchstens 5 Jahren dem Nationalen Arbeitskreis zur Aufnahme vorschlagen.

Der Arbeitskreis tagt mindestens einmal im Jahr. Die Einladung hierzu erfolgt durch den Vorsitzenden schriftlich und soll zwei Wochen vorher mit Tagesordnung versandt werden. Die Tagung dient der Berichterstattung der Diözesanleiter über ihre Tätigkeit und der Rechenschaftsablegung des Vorstandes. Der Arbeitskreis beschließt über die Jahresabrechnung und erteilt dem Vorstand Entlastung. Er berät die Vereinsaufgaben und entscheidet über wichtige Fragen auch der Geschäftsführung und mit Zweidrittelmehrheit über Satzungsänderungen und mit Dreiviertelmehrheit über die Vereinsauflösung und mit absoluter Mehrheit über die danach notwendige Verwendung des Vereinsvermögens nach erfolgter Auflösung.

 

§ 12 Die Diözesanleitung

Das Fatima-Weitapostolat in Deutschland ist in Diözesangruppen eingeteilt. Falls die Gruppen in einer Diözese zuklein sind oder keinen eigenen geistlichen Diözesanleiter haben, können sie sich nach Rücksprache mit ihrem Bischof einer anderen Diözese anschließen.

Diese Gruppen werden geleitet von den Diözesanleitern, jeweils einem Priester und einem Laien, wobei nach Größe der Diözese noch Stellvertreter gewählt werden können.

Die Diözesanleiter und ihre Stellvertreter werden alle 5 Jahre vom Vorstand gewählt - eine Wiederwahl ist möglich - und dem Diözesanbischof zur Ernennung vorgeschlagen. Sie sind verpflichtet, ihre Aufgaben in Übereinstimmung mit dem Vorstand auszuüben.

 

§ 13 Die Versammlung der Verantwortlichen der Gebetsgruppen ihrer Helfer in einer Diözese

Zu einer Versammlung der Verantwortlichen einer Gebetsgruppe und ihrer Helfer werden diese von ihrer Diözesanleitung mindestens vier Wochen vor dem Termin eingeladen. Die Einladung erfolgt schriftlich mit Angabe der Tagesordnung. In dieser Versammlung werden die Probleme der Gebetsgemeinschaften und ihre Aktivitäten besprochen, die Beschlüsse des Nationalen Arbeitskreises zur Verwirklichung weitergegeben und erörtert. Die Durchführung eines jährlichen diözesanen Gebetstages wird diesem Gremium empfohlen.

 

§ 14     Die Gebetsgruppen

Die Gebetsgruppe besteht aus den Gläubigen eines Ortes oder Bezirkes, die regelmäßig im Sinne des Fatima-Weltapostolates zu gemeinsamem Gebet und anderen Aktivitäten sich treffen. Sie müssen einen verantwortlichen Leiter haben, der die Gruppe nach den Grundsätzen des Fatima-Weltapostolates führt und der Diözesanleitung verantwortlich ist.

 

§ 15 Ehrenvorsitzender

Der erweiterte Vorstand kann einer verdienten Persönlichkeit aus dem Kreis des Fatima-Weltapostolates in Deutschland die Stellung eines Ehrenvorsitzenden zuerkennen. Er ist Mitglied des Nationalen Arbeitskreises und beratendes Mitglied des Vorstandes.

 

 

Vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 22. April 1968 beschlossen und in der Tagung des Nationalen Arbeitskreises am 29. 04. 2000 geändert.

 

Vorsitzender, Msgr. Ludwig Vogel

 

Originalsatzung abgeschrieben am 18.02.2019

Kirchliche Statuten des Fatima-Weltapostolates in Deutschland

application/pdf Kirchliche Statuten des FWA Deutschland.pdf (1,8 MB)